Neues aus der CDU Bakum
15.12.2017, 11:51 Uhr | Walter Goda
Die afrikanische Schweinepest, Gefahren für unsere Landwirtschaft!
CDU Facharbeitskreis Landwirtschaft stellt Forderungen auf!
Auf der jüngsten Sitzung des CDU Facharbeitskreises Landwirtschaft im „Grünen Zentrum“ Vechta schilderte der Veterinär des Landkreises, Dr. Fuchs, sehr eindrucksvoll die Gefahren der afrikanischen Schweinepest. Im Unterschied zur europäischen Schweinepest hält sich der Erreger sehr lange im Blut und Fleisch der Tiere, in geräucherten Produkten durchaus auch 18 Monate. Gerade in osteuropäischen Ländern Russland, Weißrussland, Litauen ist die Ausbreitung der Schweinepest sehr massiv, mit Tschechien und Polen sind nun auch Länder betroffen, die direkt an Deutschland grenzen. Die Wahrscheinlichkeit eines Einschleppens dieser Seuche ist gegeben, zumal es bis heute keinen Impfstoff gibt.
Vechta - Die größten Übertragungsrisiken sind die Wildschweine und vor allem auch Speiseabfälle auf Rastplätzen von LKW-Fahrern, Touristen und Erntehelfern aus den betroffenen Gebieten. Die Seuchenbekämpfung im Landkreis Vechta ist einer solchen Herausforderung sehr wohl gewachsen, schließlich habe man in den letzten Jahren ein gut funktionierendes System aufgebaut und hinreichend erprobt.

Der wirtschaftliche Schaden bei einem Ausbruch der ASP ist vor allem deswegen so groß, weil sofort Exportverbote verhängt werden müssten und damit große Teile des Fleisches nicht mehr zu verkaufen sind. Eine Gefahr für den Menschen besteht nicht.

Die Forderung des CDU Facharbeitskreises Landwirtschaft sind deshalb auch eindeutig:
•    Die Wildschweinbestände müssen sofort, radikal und vor allem Deutschlandweit auf ein Minimum reduziert werden. Hierzu bedarf es einer einheitlichen Vorgehensweise aller Bundesländer, einer Änderung der Bejagungsmöglichkeit und das ausloben von Prämien. Die Landwirtschaftsminister von Land und Bund müssen hier endlich einheitlich tätig werden.
•    Die Aufklärung von Touristen, LKW-Fahrern und Erntehelfern muss verstärkt werden. Neben den Hinweisschildern auf Rastplätzen müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden um den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Die Speditions- und Tourismussverbände müssen involviert werden, genau wie Arbeitsagenturen und Jobcenter. Hohe Bußgelder für wild entsorge Abfälle können ebenfalls ein probates Mittel sein.

Für die landwirtschaftlichen Betriebe gilt es die bekannten Seuchenvorschriften rigoros einzuhalten.
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